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"Unser Istanbul" - Tag 1 und 2
Angekommen in Istanbul: Acht JEBerInnen werden in den kommenden Tagen die Stadt am Bosporus erkunden und im Dialog mit gesellschaftlichen und politischen Akteuren Kontakte knüpfen.
Istanbul ist eine Stadt, die niemals schläft. Vor allem nicht Taksim, das pulsierende Kultur- und Ausgehviertel, indem das Beste aus Istanbul zusammenkommt. Genau in diesem Schmelztiegel von Religionen, Kulturen, Menschen und Milieus liegt unser gemütliches Hostel.
Geschlafen haben wir ebenfalls nicht. 2000 Kilometer flogen wir durch die Nacht, um an den östlichsten Rand Europas vorzustoßen. Müde, doch erkundungsfreudig machten wir uns sogleich auf, die Stadt am Bosporus zu entdecken.
Die Gerüche Istanbuls führten uns hinunter zum Wasser, wo uns eine atemberaubende Aussicht über das Goldne Horn und das gegenüberliegende Ufer mit seinen unzähligen Moscheen erwartete. Die Rufe des Muezzins erfüllten die Stadt, als wir die Galata-Brücke überquerten. Im Sonnenuntergang beobachteten wir die Fischer, die kleine Makrelen aus dem Wasser zogen. Am Abend ließen wir in einer kleinen Shisha-Stube die Eindrücke auf uns wirken.
Die ersten polischen Gespräche führten wir am Dienstag. Dr. Ulrike Dufner schilderte uns vor dem Hintergrund der Parlamentswahlen am Sonntag ihre Perspektive auf die aktuellen politischen Entwicklungen in der Türkei. Mehr über unseren Stadtteil und die Kultur- und Jugendarbeit in diesem Bezirk erfuhren wir am Nachmittag bei einem Gespräch mit dem Bürgermeister von Beyo_lu. Am frühen Abend zog es uns zu einem Konzert des gerade stattfindenden Kulturfestivals.
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Istanbul-Fahrt AG Istanbul der JEB
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