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 Jugendbegegnung im Kosovo

Zu ihrem diesjährigen Internationalen Seminar zieht es die JEB in das Kosovo. Vom 27. September bis 4. Oktober findet die Reise statt. Hier kannst du die Fahrt live miterleben: das Tagebuch dokumentiert die Erlebnisse.
 Vorbereitung:

| | | | 11.09.09 | Das Organisationsteam der Kosovo-Fahrt heißt die frisch ausgewählten Teilnehmenden sehr willkommen und freut sich sehr auf eine intensive und spannende Zusammenarbeit! Das erste Treffen wird am 20. September stattfinden. Unsere Partner im Kosovo warten schon gespannt auf unser Eintreffen und planen bereits viele Überraschungen für uns! | | | |

| 20.09.09 | Heute trafen wir uns erstmals, Teilnehmer und Organisatoren. In einer großen, interkulturellen Gruppe haben wir uns kennen gelernt, Erwartungen zur Reise ausgetauscht, Kurzreferate zu verschiedenen Themen gehalten und uns so sehr auf den baldigen Abflug nach Pristina gefreut! Im Laufe der Reise werden wir hier - in unserem Tagebuch - täglich über unsere Erfahrungen und Erlebnisse berichten. Also dran bleiben und regelmäßig auf die Seite kommen! | | | |
 Reise:

| | | | 26.09.09 | Endlich da! Beim Abholen am Flughafen gab es durch chaotischen Stau kurzzeitig Schwierigkeiten. Aber das wude sofort in den Schatten gestellt: Das Abendessen mit den JEFlern war super! Morgen geht es kopfüber in das Studienprogramm der Fahrt. Viele Grüße aus dem Kosovo! | | | |

| 27.09.09 | Liebes Tagebuch,
ins Bett ging's gestern für die meisten erst später, die meisten waren mit der JEF Kosovo im Tingell Tangell und Johnnys einen Hauch von Prenzlauer Berg fühlen. Bis auf einen halben Sturz in einen offenen Gulli (keine Verletzten) blieb nicht nur der Heimweg auf unseren Hotel-Hügel problemlos, wir haben auch gleich den OSZE-Wahlbeobachter Stefan kennengelernt, bei dem wir heute die Ergebnisse der Bundestagswahl angesehen haben.
Davor haben wir erst einmal mit unseren neuen Freunden von der JEF Kosovo ausführlich unser Programm konkretisiert und Prioritäten gesetzt. Den Präsidenten der JEF, Fisnik, haben wir mit den besten Wünschen auf den Europakongress nach Italien verabschiedet, wo unsere Gastgeber hoffentlich von Beobachtern zu Vollmitgliedern der JEF werden!
Gauri hat uns im Anschluss jede Menge über die Stadt Prishtina verraten. Er hat uns Hotels gezeigt, die zum Gefängnis wurden und heute wieder Hotels sind. Die drei großen Moscheen rufen etwas dissonant, um je eine Sekunde versetzt, zum Gebet. Aber wer den sanften Gesang im Hintergrund zu einem Tee in der Fußgängerzone im Sonnenschein hört, kann über das rechte Geschwätz vom Minarettverbot nur noch müde Lächeln.
Unsere JEF-Kolleg/innen sind unglaublich offen. In persönlichen Gesprächen sind auch der Krieg, die Flucht, die Veränderung der Beziehung von Albanern zu Serben keine Tabus. Viele machen einen erstaunlich souveränen Eindruck trotz unvorstellbarer Erlebnisse.
Den Tag lassen wir wahrscheinlich bei unserem OSZE-Gastgeber ausklingen. Wahlbeobachtung ist ein verdammt spannendes Geschäft... Das einzige, das wir hier wirklich vermissen (mehrheitlich): Das europäische Rauchverbot in Restaurants!
Euch allen Liebe Grüße aus dem sonnigen Prishtina! Christian, Viktoriya und die gesamte Reisegruppe | | | |

| 28.09.09 | Ein Tag wie ein Gesamtkunstwerk! Eigentlich hatten wir uns damit abgefunden, dass das Kosovo Museum, das Zuhause der wichtigsten Zeugnisse der Illyrischen Geschichtsphilosophie des neuen Kosovo Montags geschlossen ist. Das liess sich mit einem Telefonat unserer JEF-Freunde aendern: Wir hatten eine persoenliche Fuehrung fuer unsere Gruppe, uebersetzt durch unsere albanischsprachige Teilnehmerin.
Durch ziemlich spontane Planung fanden wir uns als naechstes nach kurzem Schwatz mit einer Gruppe junger Aktivisten fuer mehr Transparenz der Regierung im Parlament wieder. Ein unabhaengiger und ein die Regierung von innen kritisierender Abgeordneter trafen sich mit uns im Parlamentsfoyer. Ihre zentrale Message: Sie wissen das viel falsch lauft, EULEX auch, aber die EU-Mission muss endlich etwas unternehmen, hat seit 9 Monaten noch keinen einzigen Fall von Korruption im Regierungsapparat vor Gericht gebracht.
Passend sitzen wir anschliessend mit vier Mitarbeitern aus dem Buero des Premierministers in einem Cafe zusammen. Leicht gestoert vom lauten Direktor der Uni Prishtina am Nachbartisch erzaehlen uns die vier weit jenseits aller diplomatischen offiziellen Versionen von den Schwierigkeiten mit der Flucht der besten Koepfe in die Internationalen Organisationen, wie sehr die neuen Gesetze Papier sind und dazu fast von der EU geschrieben. Auch sie wollen alles tun, um die EU-Mitgliedschaft so bald wie moeglich zu erreichen.
Nach einem Abendessen mit den vier Gaesten (waehrend wir ueber KFOR reden laufen sie an unseren Bistrotischen an einer sommerlichen gemuetlichen Strasse Pristinas an uns vorbei) laufen wir ins Goethe Institut. Es wird aus einem Briefwechsel einer deutschen mit zwei kosovarischen Schriftsteller/innen gelesen, der die wundersame Welt der Internationalen (KFOR, NGOs, wir?), die Zwischenwelt der "Tueroffner" und der Lokalen beschreibt. Der Text beschreibt wie die Internationalen die Fragen stellen und die Lokalen antworten und abwarten. Irgendwie fuehlen wir uns ein bisschen ertappt und diskutieren gleich mit unseren Partner/innen in die Nacht hinein. Der Moderator der Diskussion anschliessend laed uns gleich noch zu einer Demo vor der Deutschen Botschaft gegen die EU-Visa-Politik ein. Wir erzaehlen von der JEF.eu-Presseerklaerung genau dazu und davon, dass wir dort am naechsten Morgen ohnehin einen Termin haben. Die Diskussionen in der wie immer chicen aber guenstigen Bar um die Eckedauern natuerlich viel laenger als wir uns vorgenommen hatten frueh im Bett zu sein. | | | |

| 29.09.09 | Liebes Tagebuch,
ja..., die Haelfte unserer Zeit ist bereits vorbei. Und wir fangen erst an, dieses Land besser zu verstehen. Man weiss jetzt, dass fast jeder Taxifahrer Deutsch kann, weil er mal in DE gearbeitet hat oder seine Brueder in Karlsruhe oder Hamburg wohnen. Wir schrecken uns nicht mehr von verrueckten Autofahrern, die kein Abstand halten. Wir leben uns ein...
Unser erstes Treffen heute war das geplannte Meeting mit der Deutschen Botschaft, die um 9.30 geplannt war. Bereits im Voraus haben wir uns organisiert, damit wir dahin ankommen und zwar in unseren ''schoenen'' Klamotten (Fotos gibt es spaeter!). Die Botschaft liegt etwas weit weg, sogar fuer Pristina Verhaeltnisse, wo man vieles zu Fuss schaffen kann. Also sind wir mit 4xTaxi Escort durch die Stadt gefahren, um uns dann auf einem wunderschoenen Berg bei der Botschaft zu finden. Das Gebaeude ist zwar sehrnklein und faellt gar nicht auf, wenn nicth die Massen von Leuten, die vor dem Haus ein Visum beantargen moechten. Uns hat Herr Blaurock empfangen. Er ist seit 2007 Stellvertretender Leiter der Botschaft und hat davor in Budapest im auswaertigen Deinst gearbeitet. Nachdem er uns eine kurze Einfuehrung in die Arbeit der Botschaft praesentiert hat, kamen Fragen, viele unterschiedliche Frage, die unseren Besuch sehr interessant gemacht haben. Auf die Frage zur Sicherheitssituation im Land hat uns Herr Blaurock bestaetigt, dass es auf jeden Fall sehr sicher ist und dass er sich sicherer fuehle als z.B. auch in Berlin. Bis jezt haben wir nur diese Erfahrung gemacht. Die Mitreisenden teilen sich mittleweiler in kleinen Gruppen und gehen Abends immer aus, um das naechtliche Leben in Pristina zu geniessen. Es gibt so viele Caffees und Bars, die man als ''must do'' oder ''must visit'' hat, dass sie auf keinen Fall was verpassen moechten. Insgesamt dauerte der Besuch ca. 1 Stunde. Interessant war fuer alle, die folgende Frage/These zu diskitieren: Deutschland hat Kosovo als Staat akzeptiert und kooperiert sehr intensiv mit der Kosovo Regierung jetzt. Welche Erfahrung hat mann denn vor Ort als Representant der DE-Regierung? Zitat von HErrn Blaurock ''Helping Kosovo to become independent was the *only valid solution* to the solution of the region that we saw and shared''. Wenn ueber 90%Bevoelkerung nach Unabhaengigkeit streben und von Serbien nichts hoeren wollen, ist es schon problematisch. Diese Hilfe bei Unabhaengigkeit entspricht zwar nicht dem Europaeischem Gedanken nach mehr Regionen, weniger Staaten und weniger Grenzen, aber in Kosovo sah man halt diese Perspektive gar nicht. Also Zitat: ''to help Kosovo with independence gave the EU some time to try to stabilize and regulate the region''. Stabilitaet als Schlagwort kommt hier sehr oft vor. Unsere Erfahrung ist so, dass man in 10 Jahren nach dem Krieg von diesem Krieg eigentlich nichts mehr sieht. Ausserlich ist hier ziemlich aehnlich wie in einem anderen Entwicklungsland, wo vieles faehlt aber entwickelt sich sehr schnell. Es gibt sehr viele Baustellen hier. Zu Visa-Politik kooperiert die Botschaft auch sehr intensiv mit den benachbarten Staaten von Kosovo. Bereits jetzt sind die Preise fuer Visa billiger geworden: letztes Jahr mussten Studenten 30 Euro zahlen, heute nichts. Das Treffen verlief sehr schnell und wir verblieben mit Herrn Blaurock im guten Kontakt. Er musste weiter zum internen Jour-Fixe rennen, bei dem GTZ, KfW und andere Representanten dabei waren, die meinsten von Kinder- und Jugendbereichen (das haben wir nur zufaellig mitgekriegt).
Mit unserem Taxi-Escort fuhren wir dann wieder in die Stadt und befriedigten erstmal unseren Riesenhunger in einem schoenen Restaurant, dass gleich neben unserem naechsten Programmpunkt lag. Da die regionale Kueche ziemlich schwer ist (viel Flesch), haben wir uns auf unsere Bologneses und Salats total gefreut.
Um 12:30 trafen wir Kosovo Demokratic Institut. Konkret zu dieser NGO gibt es spaeter im Bericht. Knapp gesagt: ''they offer advise for victims of corruption''. Sie haben eine Notrufnummer, wo Opfer anrufen koennen. Kooperation laeuft eng mit Trasparency International and some other NGO. In sechs Monaten, seitdem sie arbeiten, haben sie 100 Faelle von Anrufen. Hauptsaechlich bieten sie eine kostenlose Beratung vom Anwalt, der hilft, welche Schritte man in jedem Fall machen soll. Es war eine ganz nette und etwas persoenliche Begegnung, vielleicht weil dort Leute arbeiten, die anderen einfach helfen wollen und es fuer wichtig halten. Denn: Korruption und persoenliche Zufriedenheit, bnesonders in den hoeheren Schichten in Kosovo ein grosses Problem ist.
Um 14h hatten wir Termin bei KfW, wo wir etwas spaeter kamen. Ich glaube, wenn man dieser Stadt eine einigermassen ordentliche Infrastruktur im Bereich Oeffentliches Verkehrsmittel gibt, wird sie gleich einen riesen Schritt weiter. Die Stadt ist sehr bergig, mit dem Fahrrad hat man hier keine Chance, sei es man ist gedoppt. Busslinien gibt es grade 3 oder 4 und sie sind eher in der Innenstadt. D.h. wenn wir wohin muessen, was nicht in der Innenstadt ist oder wo wir einfach sehr schnell hin muessen, sind wir bei Taxis Klient Nr.1, da wir gleich 4 Taxis bei unserer Menge brauchen.
In KfW hat uns Frau Huruglica empfangen. Sie ist ''Deputy Director'' von dem KfW-Buero in Pristina. Bei diesem Besuch haben wir vieles zu wirtschaftlichen Situation Kosovos erfahren. Wie z.B. wieso gibt es kein Wasser ab 22h in der Stadt, sei es man wohnt in einem ''internationalen'' Bezirk, oder wie die Entwicklung im Bereich Energie- und Wasserversorgung und -verbesserung laeuft. Es werden viele-viele Millionen von der Deutschen Regierung fuer die Entwicklung dieser beiden Bereiche hier investert. Uns hat natuerlcih interessiert, ob diese Investitionen von Korruption betroffen sind. Frau Huruglica antwortete, dass diese Frage zwar nie zu 100% beantwortet werden kann ,aber es gibt viele Massnahmen, die sie unternehmen (regelmaessige Kontrolle usw), um die richtige Implementierung der Investitionen zu sichern. Generell in Kosovo gibt es um die 40% ''Water loss'', d.h. das Wasser wird entweder benutzt und nicht bezahlt und die Systeme sind so schlecht, dass das Wasser nicht gut reguliert werden kann. Aber: es ist trotztdem ein grosser Fortschritt zu sehen. Vor 10-8 Jahren hatten Menschen hier kein Wasser zum trinken, jetzt haben sie Wasser den ganzen Tag lang. Wieder: diese interessante Diskussion werden wir spaeter genauer ausfuehren.
Danach haben wir uns eine Eis-Pause gegoent: in einem Eis-Cafe ''Fellini'' haben wir ein super leckeres und recht grosses Eis gegessen und unsere Eindruecke ausgetauscht.
Was danach kam, verdient einen eigenstaendgen Eintrag im Tagebuch. Wir trafen uns mit den Representanten der Oppositionsbewegung, die mit der Arbeit der Regierung sowie EULEX nicht zufriegden/einverstanden sind. Die Gespraeche bewegten sich mehrmals Richtung emotionaler Eskalation und heisser Meinungskollision. Daher lassen wir erstmal.
Fuer das Abendprogramm gab es mehrere Angebote und Leute haben sich wieder in Interessengruppen gebildet. Morgen geht es zu SPARK, Innenministerium, lokalem Radio und anschliessend Fahrt nach Prizren, wo wir uebernachten werden. Voll muede und voll beeindruckt vom Leben rund um uns gehen wir ins Bett und freuen und auf die zweite Haelfte unserer Begegnung.
Liebe Gruesse aus Bill Clinton Allee eure Viktoriza, Christian und die naechtliche Pristina | | | |

| 30.09.09 | Heute fahren wir nach Prizren, eine schöne alte Stadt, wo viele ethnische Grussem zusammen leben.
Der Tag beginnt schon um 10 Uhr mit einem Treffen bei der NGO Spark. Diese NGO mit dem Sitz mitten in Pristina beschäftigt sich mit Jugendlichen und organisiert viele Projekte, um diese jungen Menschen aus verschiedenen Perspektiven zu unterstützen. Der Kernpunkt ist Bildung. Dafür wird z.B. auch Englischunterricht angeboten. In der Region Mitrovica wird bald ein Bildungszentrum eröffnet, wo junge Menschen eine gute Ausbildung bekommen können. Wir haben bei Spark ungefähr 1,5 Stunden verbracht. Der bedeutendste Eindruck war, dass dort Menschen arbeiten, denen es nicht egal ist, was mit ihrem Land geschieht. Ganz im Gegenteil, mit viel Idealismus und Engagement haben sie uns von ihren Ideen und Projekten erzählt. Manche unserer Teilnehmer haben sogar Lust bekommen, bei Spark oder einer vergleichbaren NGO ein Praktikum zu absolvieren.
Nach diesem tollen Besuch ging es weiter zum International Civilian Office (ICO). Nach einer gründlichen Pass- und Sachkontrolle trafen wir uns mit zwei Mitarbeitern, die uns über die Arbeit ihres Instituts berichtet haben. Danach hatten wir noch einen Besuch beim Innenministerium, der sicherlich der langweiligste Termin der Reise war. Die motivationslos, eingeschult scheinenden Bürokraten, die unsere Fragen eher nicht beantworten wollten/konnten/durften, hätten wir lieber verpassen sollen. Aber naja, jetzt haben wir einen kleinen Eindruck von dem, was das Innenministerium des Kosovo an sich ist.
Danach ging es nach Prizren, mit einem Linienbus. Die Reise war sehr interessant, man ist endlich aus der staubigen Stau-Stadt Pristina herausgekommen und konnte schöne Landschaften, Berge und Dörfer sehen. Nach Prizren kamen wir als es schon dunkel war. Es ging ersteinmal zum Haus des Jugendzentrums "Fisnikets", in dem wir untergebracht wurden. Unsere Partner von diesem Jugendzentrum haben für uns KFOR-Feldbetten organisiert. Das war eine Nacht wie in der Armee, so dachten wir es uns. Die Betten waren sehr groß und massiv, aber relativ hart und kalt. Und die Nacht in dem bergigen Prizren war ebenfalls kalt... | | | |

| 01.10.09 | Unser Treffen mit der deutschen KFOR begann bereits um 8:30. Also hieß es für uns früh Aufstehen (und das, nachdem wir uns gestern doch so lange in der Altstadt von Prizren noch vergnügt hatten!). Ein lokales Café machte extra für uns um 7 Uhr morgens auf, damit wir noch gemütlich frühstücken konnten. Die Soldaten der Bundeswehr hatten aber trotzdem den Eindruck, dass wir noch nicht wach waren und trieben uns mit Soldaten-Tempo auf einen Berg, auf dem wir die KFOR-Station "Das Auge" besichtigen konnten. Nach 10 Minuten Bergsteigen waren wir dann tatsächlich wach und warm. Und dann ging's los. Erst mit einer kleinen historischen Einführung, dann zu Mission der deutschen KFOR, dann Besichtigung "des Auges", das sich eigentlich in einer heruntergekommenen orthodoxen Kirche befindet. Zum Schluss machten wir es uns gemütlich im populärsten Cafés von Prizren namens "Hollywood", in dem wir dem KFOR-Mitarbeiter unsere Fragen stellen konnten. Der Hauptorganisator und Moderator des Ganzen ist der Pressesprecher Herr Major Gericke. Mit dabei waren noch die Psychologen Herr Schmitt, Herr Kerl und Herr Lindner. Die Gesprächsrunde war sehr angenehm und ziemlich interessant. Das Beste war, dass unsere Partner vom Jugendzentrum auch aktiv teilgenommen haben.
Nach einem langen traditionellen Mittagessen mit über 40 Gästen konnten wir ein kurze Stadttour machen, eine katholische Kirche und eine Moschee besuchen, in der wir mit Einheimischen über Religionen in Prizren reden konnten. Wartet, bis wir die Fotos bekommen!
Danach ging es aber schon wieder zurück nach Pristina, wo wir erfolgreich um 19 Uhr ankamen. Erschöpft von der Nationalküche, dir zum größten Teil aus Fleischgerichten besteht, beschlossen wir, an diesem Abend selbst zu kochen. Die Möglichkeiten hatten wir ja in unserem tollen Guest House. Nudeln mit Pesto und Salat ohne Ende. Lecker-lecker!... | | | |

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 Gefördert durch:
Kinder- und Jugendplan der Bundesregierung    |